Turbinengusskörper
Energieversorgung im Neuthal
Vom Wasserrad zur elektrischen Energieversorgung im Neuthal
Die Doppel-Wasserräder
Zwei oberschlächtige Wasserräder mit einem Durchmesser von 12 m wurden an der östlichen Seite des Fabrikgebäudes in einem Wasserrad-Anbau eingebaut.
Das Wasser wurde durch je einen Aquädukt auf die Wasserräder geleitet.
Erfindung des Wasserrades
Eine Entwicklung durch griechische Ingenieure im 4./3. Jahrhundert v. Chr. Mit der Nutzung der Wasserkraft wurde mechanische Energie in Form einer Drehbewegung gewonnen. Zu Anfang dienten die Wasserräder der Bewässerung in der Landwirtschaft, als Schöpfrad zum Heben von Wasser. Verbreitet waren die Schöpfräder vor der Zeitenwende in den hellenistischen Staaten und im Römischen Reich, später auch in Indien und in China.
Die drei Girard-Turbinen

Diese Seite wird weiter gestaltet und ist im Aufbau. (Stand: 18.3.2011)
Impressum
• EV Grafische Darstellungen: Energieentwicklung im Neuthal, Wasserenergie, Dampfenergie; Peter Bodmer
• WR Movie, 1878 Industrieensemble Neuthal mit Fokus auf Doppelwasserrad; Marcus Moser, Atelier Oculus Zürich
• WR 3 Bilder; Marcus Moser, Atelier Oculus Zürich
• GT Bild; Deutsches Museum München
• FT Generatorschema; Peter Bodmer
• FT Laufrad; www.daviddarling.info/encyclopedia/F/AE_Francis_turbine
• FT Gusskörper; Fujiyoshida_Francis_Turbine.jpg / Most Powerful Engine on Earth - 56K warning - LS1GTO.com Forums1gto.com
• FT Modell; abgeändert, www.udo-leuschner.de/basiswissen/SB107-03.htm
• DM Modell in Aktion; Steam_engine_in_action.gif - Animation einer doppelt wirkenden Dampfmaschine mit Fliehkraftregler
• DM Schieberskizze; angepasst, www.mediakueche.de/railroad/flachsch.htm
EV = Energie-Versorgung im Neuthal / WR = Wasser-Räder / GT = Girard-Turbine / FT = Francis- Turbine / DM = Dampf-Maschine
Erfinder
Louis Dominique Girard (1815-1871), französischer Techniker, baute seit 1851 Gleichdruckturbinen mit Voll- und Teilbeaufschlagung. Bei öchstens fünfzehn der 60 Laufradkammern werden zugleich mit Wasser angeströmt. Zur Regelung der Turbine wird diese Zahl vermindert, indem Leitkanäle durch einen Schieber (Leitapparat) abgedeckt werden.
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zum Film |
Die zwei Francisturbinen
Tubinenlaufrad
einer Grossturbine
Erfinder
James B. Francis (1815-1892) englisch-amerikanischer Ingenieur.
Mit 22 Jahren wurde er Chefingenieur einer Firmengruppe in Lowell USA. Seinen zahlreichen Versuchen über Strömungen an Wehren und Kanälen entsprang die Anregung zur Konstruktion von Wasserturbinen.
1849 entwickelte er als erster eine Turbine mit radialer Beaufschlagung und Saugrohr. Seine Grundidee basierte auf der Fourneyron-Turbine von 1826, die ebenso wie seine Entwicklung in radialer Richtung durchströmt wird. Am Anfang besass sie noch keine verstellbaren Schaufeln, um auf wechselnde Wassermengen zu reagieren und Turbulenz zwischen den Leit- und Laufschaufeln zu verhindern.
Sie ist noch heute als Überdruck-Radialturbine die am häufigsten gebaute Wasserturbine und ging nach seinem Erfinder und Konstrukteur als «Francis Turbine» in die Geschichte ein.
Die Sulzer-Dampfmaschine
Erregermaschine
Produktionsmaschine
Generatorschema
Erfinder
James Watt (1736-1819)
Britischer Ingenieur und Erfinder. Neben der Dampfmaschine erfand James Watt den Dampfkondensator und die Kopierpresse.
Er begann mit seinen Erfindungen, als ihm 1763 eine Dampfmaschine zur Reparatur übergeben wurde. Um die Maschine effektiver zu machen, trennte er vom Hauptzylinder einen Kondensator zur Kühlung des benutzten Dampfes.
Der Durchbruch seiner Verbesserungen war eine doppelt wirkende Dampfmaschine. Der Dampf wurde abwechselnd von oben und unten in den Zylinder geleitet (oder von links und rechts). Dadurch konnten sich die Kolben schneller bewegen, eine größere Arbeitsleistung war erreicht.
Wasser-Energie
Dampf-Energie