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3 Bäche und 3 Weiher  —  Wasserkraft für die Spindeln
ein sich stetig wandelndes Wassersystem

äusserer Weiher

Der Kringelbach füllt den äusseren Weiher, dessen Wasser einst das Mühlrad der alten Mühle antrieb.

Ab 1827 wurde das Wasser durch einen Kanal und über einen Aquädukt auf das erste Wasserrad auf der Ostseite der Fabrik geleitet.
Das erste, jetzt untere Wasserrad, wurde mit einem zweiten, darüber liegenden oberen Wasserrad ergänzt. Das zweite Wasserrad wurde durch einen zusätzlichen Aquädukt, der über dem ersten gebaut wurde, mit Wasser vom äusseren Weiher gespiesen.

Durch einem Verbindungsgraben erhielt der äussere Weiher zusätzliches Wasser vom Wissenbach.

Später trieb das Wasser eine Girard Turbine und darauf eine Francis Turbine in der Fabrik an.

unterer Weiher

Das Wasser vom Stoffelbach füllt den unteren Weiher.

Ungenutzt fliesst heute das Wasser zuerst offen und dann beim Baumwollgebäude (heute Handmaschinen Stickerei) in einer Leitung unter der Fabrik durch, in den Wissenbach.

Beim unteren Wehr wird es gestaut und in den Kanal geleitet.

Heute noch dient der Weiher als Wasserspeicher für den Antrieb der Girard Turbine im Turbinen Turm.

Fahrenbüel Weiher

Der Fahrenbüel Weiher erhält sein Wasser vom Wissenbach.

Nach dem Gesetz der «verbundenen Röhren» oder «kommunizierenden Gefässe» füllt sich ab 1883 der Fahrenbüelweiher über den Regulierturm von unten her auf.

Das Wasser vom Fahrenbüelweiher trieb ab eine Girard Turbine und darauf eine Francis Turbine in der Fabrik.

Der «römische Brunnen» im oberen Park bei der Fabrikanten Villa erhält heute noch sein Wasser vom Fahrenbüelweiher.

ab 1827
Zeit der Wasserräder

ab 1879
Zeit der Turbinen